Mai 24, 2023

Manchmal passiert etwas Unvorhersehbares, das dich aus deinem gewohnten Alltag komplett herausreißt und alles andere ganz plötzlich an Bedeutung verliert und stillsteht!


Vor kurzem ist mir genau das passiert.

Meine 2-jährige Tochter entwickelte über Nacht eine schwere Lungenentzündung und musste sofort per Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden. Ein großer Schock, der uns als Familie in tiefe Sorge versetzte.


Wie ich mit solchen Herausforderungen umgehe, möchte ich Dir in diesem sehr persönlichen Artikel erzählen. 

Denn vielleicht erlebst auch Du gerade eine plötzliche Herausforderung, die dir den Boden unter den Füssen wegzieht.


In dieser herausfordernden Zeit gab es zwei Dinge, die mir geholfen haben mit der schwierigen Situation umzugehen:

Die Unterstützung meiner Familie und Freunde sowie die Erkenntnis, dass ich mich nicht immer wieder in meinen Gedanken über die Vergangenheit oder Zukunft verlieren darf.

 

In solchen Momenten kommen einem oft Gedanken wie "Ist es meine Schuld?" oder "Habe ich etwas falsch gemacht?" bzw. "Hätte ich das verhindern können?" auf.


Diese Selbstvorwürfe sind furchtbar, besonders wenn man sein eigenes Kind so leiden sieht.

Doch ich habe gelernt, dass solche Gedanken nicht produktiv sind und nichts am Geschehenen ändern.


Diese Situation erinnerte mich an einen anderen Wendepunkt in meinem Leben - einen schlimmen Unfall, den ich vor einiger Zeit in Australien erlebt habe.


Anfangs fragte ich mich immer wieder, "Warum musste MIR das passieren?!" Doch durch meine Beschäftigung mit Achtsamkeit und Meditation erkannte ich, dass solche Gedanken nicht hilfreich sind und meine Situation nur noch weiter erschweren.

 

Was mir sowohl damals als auch heute geholfen hat, ist liebevoll das Geschehene anzunehmen und mich nicht weiter selber zu verurteilen.

Wenn ich so oft wie möglich im "Hier und Jetzt" bin, fühle ich mich nicht nur besser, sondern kann gleichzeitig voll präsent für meine Tochter da sein und ihr all meine Aufmerksamkeit und Energie zur Genesung schenken.


Es stellte sich heraus, dass solche Herausforderungen, gerade bei Kindern unter 3 Jahren, keine Seltenheit sind. Viele Eltern durchleben ähnliche Situationen und haben mit ähnlichen Gedanken und Gefühlen zu kämpfen. 

Zum Glück hat sich meine Tochter unglaublich schnell erholt und konnte nach einer Ruhezeit zuhause auch wieder in die Kita gestärkt gehen. 


Es ist wichtig zu erkennen, dass wir nicht alleine sind und dass es Wege gibt, mit solchen Herausforderungen umzugehen.

 

Deshalb möchte ich dich fragen:

Hast du schon einmal ähnliche Herausforderungen erlebt? Wie bist du damit umgegangen? 

 

Wenn du interessiert bist, Strategien zu lernen, um in Zukunft besser mit solchen Herausforderungen umzugehen, stehe ich dir gerne zur Seite. 

In einem unverbindlichen und kostenlosen Gespräch können wir uns kennenlernen und ich kann dich unterstützen.

Ich freue mich auf dich!